Ortsbruststabilität und Oberflächensetzungen infolge Tunnelvortrieb unter transienten Bedingungen

ASTRA - Forschungsprojekt FGU 2012/002, Bericht SB 1592, Dezember 2016

Wichtige Voraussetzungen eines erfolgreichen Tunnelvortriebs sind die Gewährleistung der Ortsbruststabilität und die Beschränkung der Geländesetzungen. Diese Fragestellungen sind für die beiden Grenzfälle – stark durchlässiger bzw. praktisch undurchlässiger Böden – sehr gut erforscht. Allerdings befassen sich nur vereinzelte Forschungsarbeiten mit dem Verhalten von Böden mittlerer Durchlässigkeit. Das Verständnis und die Quantifizierung des Verhaltens solcher Böden unter den im kritischen Ortsbrustbereich herrschenden transienten Bedingungen sind wichtig für die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit eines Tunnelvortriebs. Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden praktische Fragestellungen wie der Einfluss der Vortriebsgeschwindigkeit auf die Ortsbruststabilität, die zeitliche Entwicklung von Oberflächensetzungen oder die Standzeit der Ortsbrust systematisch untersucht. Die Relevanz des Projektes bezüglich Wirtschaftlichkeit und Sicherheit ist durch die grosse Verbreitung von Böden mittlerer Durchlässigkeit im Schweizerischen Mittelland (Moränen und siltige Böden) und die zunehmende Intensität der Nutzung des Untergrunds für den Verkehr gegeben.

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