Statische Auswirkung, Machbarkeit und Ausführungsaspekte von Gebirgsdrainagen im Untertagbau


ASTRA- Forschungsprojekt 2010/004, Bericht SB 1587, Dezember 2016

Die Gebirgsdrainage gehört zu den wichtigsten und wirksamsten Bauhilfsmassnahmen des Untertagbaus. Dennoch ist diese Massnahme wissenschaftlich kaum erforscht und die gegenseitigen Wechselwirkungen von Sickerströmung und mechanischem Verhalten des Gebirges weder systematisch erfasst, noch deren komplexen Interaktionen genügend verstanden. Seitens der Praxis besteht ein reges Interesse, die Problematik des Bergwassers auch in statischer Hinsicht zu erfassen, um so die sich ergebenden bautechnischen Gefährdungen besser beurteilen und die Wirkungsweise von Gegenmassnahmen (wie beispielsweise Gebirgsdrainagen) zuverlässiger abschätzen zu können.
Im Forschungsprojekt wurde die statische Wirksamkeit von Gebirgsdrainagen unter Beachtung ausführungstechnischer Aspekte umfassend dargestellt. Dabei standen drei wichtige tunnelstatische Probleme im Fokus: die Stabilität der Tunnelortsbrust, die Überwindung von geologischen Störzonen, sowie die Belastung der Tunnelschale. Die massgebenden Faktoren (wie geometrische Anordnung, Länge, Anzahl, Durchmesser und Verrohrung der Drainagebohrungen; aber auch Gebirgsdurchlässigkeit, Wassersäule, Überdeckung und Gebirgskennwerte) wurden theoretisch untersucht und einfache Dimensionierungshilfen für die Praxis erarbeitet.


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